Agility-Training
Agility ist eine Hundesportart, die ursprünglich aus England stammt und sich in den letzten Jahren auch in Deutschland immer größere Beliebtheit erfreut.
Überall in Deutschland gibt es inzwischen auch Turniere.
Das Besondere an diesem Sport ist, dass Hund und Besitzer Agility gemeinsam ausüben und so haben beide etwas davon – der Hund bleibt wendig, geschmeidig und fit, und das Herrchen genauso.
Der Hund wird zusätzlich zum täglichen Spaziergang rundum gefordert, auf allen Ebenen, und die meisten Hunde diese Herausforderung mit Begeisterung, da sie so ihr ganzes Potenzial leben können.
Muskulatur und geistig fit bleiben für den Hund.
Dadurch, dass man sich intensiv mit dem Hund beschäftigt, lernt man ihn kennen und die Beziehung wird gestärkt. Etwas besseres kann man sich und seinem Hund eigentlich gar nicht antun.
Wie läuft Agility ab?
Der Mensch übernimmt die Führungsrolle und muss den Hund durch einen Hindernisparcours führen. Der Hund läuft dabei neben dem Führer her.
Der Parcours ist natürlich dem Hund angepasst – zum Beispiel gibt es Tunnel, Slalomparcours, durch Reifen Springen, über Stege laufen
Möglichst schnell ohne Fehler.
Hindernisse, Kontaktzonengeräte, die überlaufen werden müssen, Tunnel zu durchlaufen und Slalom. Auf Tischen ruht sich der Hund immer wieder aus.
Wettbewerber werden in drei verschiedene Kategorien einteilt, je nach Größe des Hundes. Mini – Midi, Standard (groß), die Maße sind genau festgelegt nach Schulterhöhe und Sprunghöhe.
Zusätzlich Einteilung in unterschiedliche Leistungsklassen nach Voraussetzungen und Vorerfahrungen. Zugelassen werden z. B. zu A2 nur Hunde, die schon einmal unter den ersten Drei in A 1 waren.
Vorbereitungen auf Agility
Wichtig ist, dass man von Anfang an einen guten Trainer hat, wenn man Agility machen will, da sonst Fehler eintrainiert werden, die später schwer wieder auszumerzen sind. Also mit Ernst bei der Sache sein.
Gezieltes Training ab dem 11. Monat, vorher spielerisch möglich.